Selbstbestimmtes Aussteigertum vs. Systemtreues Sicherheitsdenken
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Eine Reise zum Abgewöhnen…
7. September 2017

Schon als Kind bin ich gerne gereist. Besonders habe ich immer die Weite geliebt, die Weite des Meeres, eines Tals mit der dahinterliegenden Berglandschaft oder der unverbauten Heidelandschaft. Hauptsache weg aus der Stadt mit ihrer unnatürlichen Hektik. Immer schon war ich gerne unterwegs, wollte viel sehen von der Welt und hatte mir stets gewünscht das die nächste Reise niemals endet. Trotz dieser Leidenschaft ging es nie über die üblichen Pauschalreisen hinaus. Bislang war ich meist der Meinung, dass es hauptsächlich an finanziellen Einschränkungen lag, heute bin ich der Überzeugung, dass es eher die inneren Glaubensätze, Beschränkungen und Ängste waren meine Träume und Leidenschaften zu leben. Auch ich kann mich von den Medien und Gesellschaftsindoktrination wahrlich nicht ganz freisprechen.

All diese Themen und Überlegungen haben uns nun zu dem Entschluss gebracht, dass wir uns nicht weiter im Kreis drehen und nun endlich Nägel mit Köpfen machen wollen…

Ich will nicht weiter voller Sehnsucht in Tagträumen leben und andere um ihren Mut beneiden. Ich möchte endlich tun was mich schon so lange umtreibt. Es wird Zeit aktiv zu werden, denn auch wir werden nicht jünger.

„Mach es, wenn es dich nicht loslässt!“ hat erst kürzlich ein weiser Mensch zu mir gesagt. Schon lange blicke ich neidvoll auf die Leute, die all diese spannenden Dinge einfach taten. Worauf also noch warten?

Wir wollen mehr als eine längere Reise. Wir wollen austeigen ein Stück weit aus dem System (soweit wie möglich). Dass das nicht immer einfach wird ist uns völlig bewusst. Vielleicht ist aussteigen auch nicht das richtige Wort. Schließlich planen wir nicht irgendwo als einsame Eremiten zu leben, sondern im Wohnmobil lebend um die Welt zu reisen. Unser Hab und Gut werden wir auf das Nötigste reduzieren, ein Teil unserer Möbel einlagern, den Rest verkaufen oder verschenken…

Da es leider nicht ganz ohne Geld geht werden wir von unterwegs arbeiten, daher werden wir gewissermaßen auch ein Teil des Systems bleiben. Jedoch werden wir weitaus individueller und auch unabhängiger leben…

Unvernünftig? Etwas blauäugig gedacht? Vielleicht, sonst wäre es ja auch kein Abenteuer. Alles hat seinen Preis. Man kann seine persönliche Freiheit für gefühlte scheinbare Sicherheit verkaufen. Ich bin der Überzeugung, dass stete Sicherheit eine Illusion ist. Wir haben den Mut und das intuitive Vertrauen an uns selbst zu glauben und tauschen die vom System vorgegaukelte Sicherheit gegen Freiheit und Abenteuer. Trotz aller Bedenken und des obligatorischen mahnenden „Ja, aber…..“!

Wenn Ihr mehr darüber wissen wollt:

Wie wir den Ausstieg planen und wovon wir leben erfahrt ihr bald hier…

Nun hoffe ich Euch ist der Text nicht zu lang geworden. Manchmal verliere ich mich gern im Detail 😉

Wenn Ihr uns nun bei unserer Planung und Vorbereitung unserer Reise, Unterwegs und bei unseren Erfahrungen begleiten wollt, freuen wir uns sehr wenn Ihr weiter unseren Blog verfolgt und uns auch den einen oder anderen Kommentar da lasst…

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